Theresa Glöde

Weiterbildung in Digital Marketing: Mit diesen 10 Argumenten überzeugst du deinen Chef

Eine berufsbegleitende Weiterbildung kostet Geld. Viele Arbeitnehmer bauen deshalb auf die Unterstützung ihres Arbeitgebers. Nicht immer stoßen Weiterbildungswillige mit ihrem Vorhaben beim Vorgesetzten auf Begeisterung. Fakt aber ist: Kaum eine Branche kommt in Zeiten des digitalen Wandels und Arbeit 4.0 um Digital Wissen und Digitalkompetenzen herum. 


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Wir haben deshalb 10 Argumente zusammengestellt, mit denen du deinen Chef von einer Weiterbildung im Bereich Digital Marketing garantiert überzeugst.

1: Dein Hauptargument: Digital Marketing Wissen ist fundamental, um den Anschluss nicht zu verpassen

Für die deutsche Wirtschaft ist die Digitale Transformation Chance und Risiko zugleich: Weil ein enormes Wachstumspotenzial in ihr steckt – und weil wir es so richtig verhauen können. Insbesondere dann, wenn Unternehmen nicht endlich den Handlungsbedarf erkennen, das eigene Personal auf die Herausforderungen und neuen Anforderungen durch den digitalen und technologischen Wandel vorzubereiten und sie entsprechend zu schulen. Um den Kundenbedürfnissen langfristig gerecht zu werden und den Anschluss an die Wettbewerber nicht zu verpassen, müssen Unternehmen auf die weitreichenden Entwicklungen einer digitalisierten Welt reagieren. Nur so können sie im digitalen Zeitalter überleben. Schaffe bei deinem Chef deshalb ein Bewusstsein dafür, dass Digital Marketing Wissen fundamental ist, um sich den Herausforderungen der Digitalisierung überhaupt stellen zu können.


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2: Digital Marketing Wissen bringt dich und das Unternehmen voran

Argumentiere mit den Veränderungen, die sich durch die Digitale Transformation in deiner Branche ergeben und stelle gegenüber seinem Chef den Mehrwert der Weiterbildung heraus, für dich selbst, aber vor allem für das gesamte Unternehmen. Weise deinen Chef darauf hin, wie durch den Aufbau von Digital Marketing Wissen z.B. bestehende Prozesse optimiert, neue Ideen entstehen und neue Aufgaben initiiert und umgesetzt werden können sowie das Verständnis für den Umgang mit neuen Technologien wächst.


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3: Das Gelernte gebe ich an meine Kollegen weiter

Wie können dein Kollegen oder sogar das gesamte Unternehmen von deinem neu erlernten Digital Marketing Wissen profitieren? Mach deinem Chef den Vorschlag, im Anschluss an deine Weiterbildung das digitale Know-how intern weiterzugeben. Zum Beispiel kannst du als interner Trainer oder Mentor fungieren und deine Kollegen im Rahmen von Schulungen und Workshops entsprechend fortbilden. Oder du stellst ihnen Wissens- sowie Lerninhalte zur Verfügung. Zusätzlich solltest du dich als Ansprechpartner für das Thema Digital Marketing im Unternehmen positionieren und bereit sein, von deinen Erfahrungen rund um die Weiterbildung zu berichten.

4: Ich habe mich bereits umfassend informiert und eine passende Digital Marketing Weiterbildung gefunden

In Deutschland gibt es bislang nur wenige Weiterbildungsangebote zum Thema Online oder Digital Marketing. Du musst daher selbst die Initiative ergreifen und nach passenden Angeboten suchen. Schließlich geht es ja auch um Deine Karriere. Aber auch gerade deshalb, weil du vielleicht die erste Person innerhalb deines Unternehmens bist, die sich dem Thema Digital Marketing annehmen möchte. Es gibt diverse Portale im Internet, mit denen du dir leicht einen Überblick über die unterschiedlichen Weiterbildungsangebote im Bereich Online und Digital Marketing verschaffen kannst. Darunter z.B. Kursfinder.de, Fortbildung24.de oder Springest.  Nenne deinem Chef mehrere konkrete Angebote, die für dich in Frage kommen: Anbieter, Inhalte, Kosten, Zeitaufwand und Dauer der Weiterbildung sollten hier unbedingt mit angeführt werden.

5: Es dient der Mitarbeiterbindung, wenn ich mich beruflich weiterbilde

Wer zusätzliche Qualifikationen erwirbt, hat auf dem Arbeitsmarkt Chancen, die zuvor noch nicht dagewesen sind. Manche Chefs werden misstrauisch, wenn Mitarbeiter nach beruflicher Weiterbildung fragen und haben Sorge, dass sie nach Ihrer Weiterbildung das Unternehmen verlassen wollen. Entkräfte diese Befürchtung, indem du deine absolute Loyalität gegenüber dem Unternehmen und deinem Chef beteuerst. Zum Beispiel dadurch, dass gerade die Unterstützung bei einer Weiterbildung dich zusätzlich im Job motiviert und davon überzeugt, im richtigen Unternehmen tätig zu sein. Darüber hinaus kannnst du deinem Chef eine vertragliche Regelung anbieten. Es ist üblich, sich im Gegenzug für die Unterstützung bei einer Weiterbildung ein bis drei Jahre ans Unternehmen zu binden.


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6: Ich bringe selbst Opfer, um mich neben dem Beruf fortzubilden

Das können z.B. sein: finanzielle Weiterbildungskosten, die du selbst trägst, das Aufzählen von Wochenenden, Feiertagen oder Urlaubstagen, die du für die erfolgreiche Absolvierung der Weiterbildung einplanst. Fakt ist: mit zusätzlichem Engagement wirst du bei deinem Chef punkten. Dein Verhandlungsgeschick ist hierbei gefragt. Häufig teilen sich Arbeitnehmer und -geber die Kosten für eine Weiterbildung. Manche Unternehmen gewähren ihren Mitarbeitern jedoch lieber Sonderurlaub oder zahlen ihnen die An- und Abreise. Überlege dir bestenfalls vor dem Gespräch mit deinem Chef, welche Leistungen du dir von deinem Arbeitgeber wünschst.

7: Um die Weiterbildungskosten so niedrig wie möglich zu halten, nehme ich jegliche Förderungsmöglichkeiten in Anspruch

Für vorausschauende Führungskräfte ist die Förderung der Mitarbeiter eine Investition in die Zukunft des Unternehmens. Aber nicht jeder Arbeitgeber ist so vorausschauend. Ein häufiges Argument: Weiterbildungsmaßnahmen sind zu teuer und bringen nichts. Chefs reagieren bisweilen unnachgiebig auf die Nachfrage der Mitarbeiter nach einer Möglichkeit, ihre Kenntnisse zu erweitern. Dennoch haben die meisten Unternehmen die Bedeutung des lebenslangen Lernens inzwischen erkannt. Überzeuge deinen Vorgesetzten deshalb davon, dass du alles dafür tust, um die Weiterbildungskosten niedrig zu halten. Es gibt eine Vielzahl an staatlichen und anderen Förderungsmöglichkeiten, die dich bei deinem Vorhaben unterstützen; z.B. die für deinen Wohnort zuständige Agentur für Arbeit oder die Förderdatenbank des Bundeswirtschaftsministeriums.

Einen Anspruch auf finanzielle Unterstützung durch den Arbeitgeber gibt es nicht. Wenn der Arbeitgeber jedoch von sich aus eine Fortbildung anordnet, muss er auch die Kosten dafür übernehmen. Die Weiterbildung ist in diesem Fall hinsichtlich der Arbeitszeit und Bezahlung mit der täglichen Arbeit gleichzusetzen. In vielen Bundesländern gibt es zudem auch die Möglichkeit, Bildungsurlaub zu beantragen. Lediglich in Bayern und Thüringen gibt es keine Bildungsurlaubsgesetze. Bildungsurlaub bedeutet, dass die Mitarbeiter an fünf Tagen im Jahr eine Weiterbildung machen können und dabei weiter Gehalt bekommen. In manchen Bundesländern kann der Bildungsurlaub von zwei Jahren auch zu einem Gesamtaufenthalt von zehn Tagen zusammengefasst werden.

8: Die Kosten sind von der Steuer absetzbar

Auch solltest du deinen Chef daran erinnern, dass eine Weiterbildung von der Steuer abgesetzt werden kann. Die einmalige Investition in eine Weiterbildung und damit Maßnahme zur Mitarbeiterbindung ist damit wesentlich günstiger als eine Gehaltserhöhung, deren Kosten monatlich anfallen.

9: Unternehmen mit einer hohen Weiterbildungsquote sind für Mitarbeiter attraktiver

In Zeiten von Arbeit 4.0 achten Bewerber ganz genau darauf, welche Unternehmenswerte und Benefits ein Unternehmen vertritt und ob das Unternehmensimage positiv ist. Insbesondere haben kleine und mittelständische Unternehmen oft noch nicht erkannt, dass ihr guter Ruf ein riesiger Vorteil gegenüber großen Unternehmen ist. Je mehr Unternehmen und Arbeitgeber ihr Image pflegen, umso leichter wird es für sie, neue Arbeitnehmer zu finden – und umso geringer ist die Fluktuationsquote bereits eingestellter Mitarbeiter. Eine hohe Weiterbildungsquote beeinflusst die Wahrnehmung eines Unternehmens positiv. Vor allem die neue Generation der jungen Arbeitnehmer lässt sich hierdurch gewinnen.


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10: Und wenn das alles nichts nützt: Kundenstimmen, Referenzen und Testimonials

Arbeitnehmer und Arbeitgeber haben zudem die Möglichkeit, sich über Kundenstimmen, Referenzen und Testimonials einen Eindruck von der Qualität der angebotenen Weiterbildungen zu machen. Diese werden zum Teil von den Anbietern selbst oder auch von unabhängigen Plattformen veröffentlicht. LearnNow vermittelt hier eine gute Übersicht über deutschsprachigen Online Kurse, die allesamt von Experten getestet wurden. So kanst du  herauszufinden, ob die gewählte Weiterbildung für dich die richtige Wahl ist. Achte bei allen Anbietern darauf, dass die Bewertungen authentisch wirken und nicht veraltet sind.

 

Dieser Artikel wurde am 19.03.2019 veröffentlicht und am 25.06.2019 überarbeitet.


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