Weiterbildung in Digital Marketing: Mit diesen 10 Argumenten überzeugen Sie Ihren Chef

Posted by Theresa Gloede on 26.09.2017 13:12:49

Eine berufsbegleitende Weiterbildung kostet Geld. Viele Arbeitnehmer bauen deshalb auf die Unterstützung ihres Arbeitgebers. Nicht immer stoßen Weiterbildungswillige mit ihrem Vorhaben beim Vorgesetzten auf Begeisterung. Fakt aber ist: kaum eine Branche kommt in Zeiten des digitalen Wandels und Arbeit 4.0 um Digital Wissen und Digitalkompetenzen herum. 

Wir haben deshalb 10 Argumente zusammengestellt, mit denen Sie Ihren Chef von einer Weiterbildung im Bereich Digital Marketing garantiert überzeugen.

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1: Ihr Hauptargument - Digital Marketing Wissen ist fundamental, um den Anschluss nicht zu verpassen

Für die deutsche Wirtschaft ist die Digitale Transformation Chance und Risiko zugleich: Weil ein enormes Wachstumspotenzial in ihr steckt – und weil wir es so richtig verhauen können. Insbesondere dann, wenn Unternehmen nicht endlich den Handlungsbedarf erkennen, das eigene Personal auf die Herausforderungen und neuen Anforderungen durch den digitalen und technologischen Wandel vorzubereiten und sie entsprechend zu schulen. Um den Kundenbedürfnissen langfristig gerecht zu werden und den Anschluss an die Wettbewerber nicht zu verpassen, müssen Unternehmen auf die weitreichenden Entwicklungen einer digitalisierten Welt reagieren. Nur so können sie im digitalen Zeitalter überleben. Schaffen Sie bei Ihrem Chef deshalb ein Bewusstsein dafür, dass Digital Marketing Wissen fundamental ist, um sich den Herausforderungen der Digitalisierung überhaupt stellen zu können.

Wie Unternehmen in Deutschland die Herausforderungen der digitalen Transformation meistern können, lesen Sie hier.

2: Digital Marketing Wissen bringt mich und das Unternehmen voran

Argumentieren Sie mit den Veränderungen, die sich durch die Digitale Transformation in Ihrer Branche ergeben und stellen Sie gegenüber Ihrem Chef den Mehrwert der Weiterbildung heraus, für sich selbst, aber vor allem für das gesamte Unternehmen. Weisen Sie Ihren Chef darauf hin, wie durch den Aufbau von Digital Marketing Wissen z.B. bestehende Prozesse optimiert, neue Ideen entstehen und neue Aufgaben initiiert und umgesetzt werden können sowie das Verständnis für den Umgang mit neuen Technologien wächst.

Lesen Sie hier, auf welche digitalen Kompetenzen und Fähigkeiten es in Zukunft ankommt.

3: Das Gelernte gebe ich an meine Kollegen weiter

Wie können ihre Kollegen oder sogar das gesamte Unternehmen von Ihrem neu erlernten Digital Marketing Wissen profitieren? Machen Sie Ihrem Chef den Vorschlag, im Anschluss an Ihre Weiterbildung das digitale Know-how intern weiterzugeben. Zum Beispiel können Sie als interner Trainer oder Mentor fungieren und ihre Kollegen im Rahmen von Schulungen und Workshops entsprechend fortbilden. Oder Sie stellen ihnen Wissens- sowie Lerninhalte zur Verfügung. Zusätzlich sollten Sie sich als Ansprechpartner für das Thema Digital Marketing im Unternehmen positionieren und bereit sein, von ihren Erfahrungen rund um die Weiterbildung zu berichten.

4: Ich habe mich bereits umfassend informiert und eine passende Digital Marketing Weiterbildung gefunden

In Deutschland gibt es bislang nur wenige Weiterbildungsangebote zum Thema Online oder Digital Marketing. Sie müssen daher selbst die Initiative ergreifen und nach passenden Angeboten suchen. Schließlich geht es ja auch um Ihre Karriere. Aber auch gerade deshalb, weil Sie vielleicht die erste Person innerhalb Ihres Unternehmens sind, die sich dem Thema Digital Marketing annehmen möchte. Es gibt diverse Portale im Internet, mit denen Sie sich leicht einen Überblick über die unterschiedlichen Weiterbildungsangebote im Bereich Online und Digital Marketing verschaffen können. Darunter z.B. Kursfinder.de, Fortbildung24.de oder Springest. Nennen Sie Ihrem Chef mehrere konkrete Angebote, die für Sie in Frage kommen: Anbieter, Inhalte, Kosten, Zeitaufwand und Dauer der Weiterbildung sollten Sie hier unbedingt mit anführen.

5: Es dient der Mitarbeiterbindung, wenn ich mich beruflich weiterbilde

Wer zusätzliche Qualifikationen erwirbt, hat auf dem Arbeitsmarkt Chancen, die zuvor noch nicht dagewesen sind. Manche Chefs werden misstrauisch, wenn Mitarbeiter nach beruflicher Weiterbildung fragen und haben Sorge, dass Sie nach Ihrer Weiterbildung das Unternehmen verlassen wollen. Entkräften Sie diese Befürchtung, indem Sie Ihre absolute Loyalität gegenüber dem Unternehmen und Ihrem Chef beteuern. Zum Beispiel dadurch, dass gerade die Unterstützung bei einer Weiterbildung Sie zusätzlich im Job motiviert und davon überzeugt, im richtigen Unternehmen tätig zu sein. Darüber hinaus können Sie Ihrem Chef eine vertragliche Regelung anbieten. Es ist üblich, sich im Gegenzug für die Unterstützung bei einer Weiterbildung ein bis drei Jahre ans Unternehmen zu binden.

6: Ich bringe selbst Opfer, um mich neben dem Beruf fortzubilden

Das können z.B. sein: finanzielle Weiterbildungskosten, die Sie selbst tragen, das Aufzählen von Wochenenden, Feiertagen oder Urlaubstagen, die Sie für die erfolgreiche Absolvierung der Weiterbildung einplanen. Fakt ist: mit zusätzlichem Engagement werden Sie bei Ihrem Chef punkten. Ihr Verhandlungsgeschick ist hierbei gefragt. Häufig teilen sich Arbeitnehmer und -geber die Kosten für eine Weiterbildung. Manche Unternehmen gewähren ihren Mitarbeitern jedoch lieber Sonderurlaub oder zahlen ihnen die An- und Abreise. Überlegen Sie sich bestenfalls vor dem Gespräch mit Ihrem Chef, welche Leistungen Sie sich von Ihrem Arbeitgeber wünschen.

7: Um die Weiterbildungskosten so niedrig wie möglich zu halten, nehme ich jegliche Förderungsmöglichkeiten in Anspruch

Für vorausschauende Führungskräfte ist die Förderung der Mitarbeiter eine Investition in die Zukunft des Unternehmens. Aber nicht jeder Arbeitgeber ist so vorausschauend. Ein häufiges Argument: Weiterbildungsmaßnahmen sind zu teuer und bringen nichts, reagieren Chefs bisweilen unnachgiebig auf die Nachfrage der Mitarbeiter nach einer Möglichkeit, ihre Kenntnisse zu erweitern. Dennoch haben die meisten Unternehmen die Bedeutung des lebenslangen Lernens inzwischen erkannt. Überzeugen Sie Ihren Vorgesetzten deshalb davon, dass Sie alles dafür tun, um die Weiterbildungskosten niedrig zu halten. Es gibt eine Vielzahl an staatlichen und anderen Förderungsmöglichkeiten, die Sie bei Ihrem Vorhaben unterstützen; z.B. die für ihren Wohnort zuständige Agentur für Arbeit oder die Förderdatenbank des Bundeswirtschaftsministeriums.

Einen Anspruch auf finanzielle Unterstützung durch den Arbeitgeber gibt es nicht. Wenn der Arbeitgeber jedoch von sich aus eine Fortbildung anordnet, muss er auch die Kosten dafür übernehmen. Die Weiterbildung ist in diesem Fall hinsichtlich der Arbeitszeit und Bezahlung mit der täglichen Arbeit gleichzusetzen. In vielen Bundesländern gibt es zudem auch die Möglichkeit, Bildungsurlaub zu beantragen. Lediglich in Bayern, Baden-Württemberg, Sachsen und Thüringen gibt es keine Bildungsurlaubsgesetze. Bildungsurlaub bedeutet, dass die Mitarbeiter an fünf Tagen im Jahr eine Weiterbildung machen können und dabei weiter Gehalt bekommen. In manchen Bundesländern kann der Bildungsurlaub von zwei Jahren auch zu einem Gesamtaufenthalt von zehn Tagen zusammengefasst werden.

8: Die Kosten sind von der Steuer absetzbar

Auch sollten Sie Ihren Chef daran erinnern, dass eine Weiterbildung von der Steuer abgesetzt werden kann. Die einmalige Investition in eine Weiterbildung und damit Maßnahme zur Mitarbeiterbindung ist damit wesentlich günstiger als eine Gehaltserhöhung, deren Kosten monatlich anfallen.

9: Unternehmen mit einer hohen Weiterbildungsquote sind für Mitarbeiter attraktiver

In Zeiten von Arbeit 4.0 achten Bewerber ganz genau darauf, welche Unternehmenswerte und Benefits ein Unternehmen vertritt und ob das Unternehmensimage positiv ist. Insbesondere haben kleine und mittelständische Unternehmen oft noch nicht erkannt, dass ihr guter Ruf ein riesiger Vorteil gegenüber großen Unternehmen ist. Je mehr Unternehmen und Arbeitgeber ihr Image pflegen, umso leichter wird es für sie, neue Arbeitnehmer zu finden – und umso geringer ist die Fluktuationsquote bereits eingestellter Mitarbeiter. Eine hohe Weiterbildungsquote beeinflusst die Wahrnehmung eines Unternehmens positiv. Vor allem die neue Generation der jungen Arbeitnehmer lässt sich hierdurch gewinnen.

Wie sich Führung im digitalen Zeitalter verändern muss, können Sie hier nachlesen.

10: Und wenn das alles nichts nützt: Kundenstimmen, Referenzen und Testimonials

Arbeitnehmer und Arbeitgeber haben zudem die Möglichkeit, sich über Kundenstimmen, Referenzen und Testimonials, die jeder Anbieter von Weiterbildungsseminaren veröffentlicht, einen Eindruck von der Qualität der angebotenen Weiterbildungen zu machen. So können Sie auch herauszufinden, ob es für Sie die richtige Weiterbildung ist. Achten Sie hier vor allem darauf, dass die Bewertungen authentisch wirken und nicht veraltet sind.

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Topics: Optimierend Denken, Digital Leadership, Digitale Transformation